"Wunderschöne" Zitate zu unseren geliebten Kampfhunden

"In der jetzt entstandenen Situation gilt: Verständnis für alle, die sich um eine Verbesserung des Schutzes der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden bemühen, auch wenn aus Unkenntnis wenig bzw. ungeeignete Maßnahmen gefordert werden. Unterstützung für alle, die dieses Ziel mit effizienten, praxisgerechten Maßnahmen erreichen wollen.

03.07.00" "Kampfhunde" - Stellungnahme des Verbandes für das Dt. Hundewesen e.V. (VDH).


Nachfolgende Zitate habe ich unter www.cuvac.de gefunden; da hat sich schon jemand viel Mühe gemacht, zu sammeln.

Günther Bloch:
"Auf Druck der Öffentlichkeit vereinbarte ich persönlich einen Termin, der am 06.09.2000 zu einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag führte. Bereits in diesem Gespräch forderte ich Frau Höhn auf, einen für alle Hunde geltenden "Hundeführschein in Theorie und Praxis" zu unterstützen. Leider war Frau Höhn noch nicht einmal in der Lage, den Unterschied zwischen Hundeführschein und ihrem abstrusen bürokratischem Monstrum zu erkennen!"

In der WDR 3 Sendung "Westpol" vertrat Frau Höhn zudem auf Nachfrage des Moderators ihre bizarr anmutende Meinung über die Herdenschutzhundrassen der Anlage2: "Auf der Liste dieser Anlage 2 Liste haben wir z.B. auch Hunde wie Rottweiler. Das ist ein Hund, der in NRW eine Rentnerin aus Gladbeck tot gebissen hat. Wir haben Rottweiler in vielen Beißattacken der letzten Wochen gehabt. Also auch auf der Anlage 2 sind diese Hunde. Wir haben auch Herdenschutzhunde auf der Liste, und dazu stellen wir gern das Gutachten von Frau Feddersen-Petersen in der gesamten Länge zur Verfügung. Ich sage nur, die Hauptaussage ist eigentlich die, und die finde ich eigentlich auch logisch, daß sie sagt, ein Hund, der eine Herde verteidigt - und in diesem Fall ist es dann die Familie und der Halter, der wird sich auch gegen Angreifer von Außen stellen. Diese Hunde sind sehr selbstbewußt und deshalb können sie auch auf einen kleinen Wink hin, Zitat aus ihrem Gutachten: Menschen attackieren. So, und darauf haben wir reagiert".

Dazu eine Stellungnahme von Frau Feddersen - Petersen:
Zitat von Frau Dr. Feddersen-Petersen: "Es gibt keine Passage in meinem Gutachten, die eine besondere Gefährlichkeit der Herdenschutzhunde bestätigt.......... Zitate wurden aus dem Zusammenhang gerissen..........Ich habe den Eindruck, mein Gutachten ist mißbraucht worden........Die vom Umweltministerium erfolgte Listung ist ungerechtfertigt, willkürlich und schlecht."

Günther Bloch:
Für mich als über Qualifikationsschreiben ausgewiesener Fachexperte für Mensch / Hund - Beziehungen lautet das Fazit: Nicht Hunderassen, die teilweise nur eine Population von 50 - 100 Individuen umfaßt (z.B. Liptak, Karakatchan, Tosa-Inu) sind das eigentliche Problem, sondern unzureichend unterrichtete Mensch / Hund Gespanne. Die fachlich miserablen Ausführungen der Ministerin Bärbel Höhn werden durch unsere sachlichen Vorschläge, die sie in der Vergangenheit ja immer anmahnte, mehr als ersetzt.

Thomas Achim Schoke:
Es muß allen Mitbürgern klar sein, daß die Herdenschutzhunde der Rassenliste der Anlage 2 ohne jegliche Fachkompetenz zusammengestellt wurde. Als Beweis dient nicht nur die Aussage des Buchautors Schoke: "Zum zweiten Mal haben die Mitarbeiter des Ministeriums unumwunden zugegeben, daß sie aus diesem Buch das Inhaltsverzeichnis kopiert haben. Die Statistik stammt aus NRW, geht über 5 Jahre, und aus der Statistik ergibt sich, daß mit allen Hunden dieser 23 Rassen zusammen nur ein einziger, leichter Beißunfall passiert ist. Die Nennung dieser Hunde in Anlage 2 und die Brandmarkung als gefährlich entbehrt jeder Grundlage".
(Es geht dabei um Schoke!s Buch "Herdenschutzhunde" sowie um die Beisstatistik aus NRW.)

Auf Nachfrage des WDR 3, Aktuelle Stunde vom 10.09.2000, bezweifelt Herr Griese vom Umweltministerium NRW Schokes Ausführungen: "Die Rasseliste der Anlage 2 ist natürlich nicht nur aus einem Buch abgeschrieben, sondern nach Auswertung der entsprechenden Fachliteratur zusammengestellt worden. Also insofern, wenn behauptet wird, man habe aus einem Buch das alles übernommen, sogar unkritisch übernommen, dann ist das schlicht nicht wahr".

Dazu Thomas Achim Schoke (Autor des Buches "Herdenschutzhunde"):
"Dr. Bottermann vom Umweltministerium gab in den o.a. Gesprächen zu, dass die Hunde der Anlage 2 dem Inhaltsverzeichnis meines Buches "Herdenschutzhunde' ungeprüft entnommen wurden (Ausnahmen: Rottweiler, Dobermann). Kein Mitarbeiter des Ministeriums hat das Buch selbst im Zusammenhang studiert. Bezeichnenderweise werden auf der Anlage 2 Rassen genannt, von denen einige seit Jahrhunderten als ausgestorben gelten müssen und in meinem Buch nur im Rahmen geschichtlicher Betrachtungen erwähnt wurden ("Liptak', "Goralenhund). Einige Rassen aus anderen Ländern werden in Deutschland weder gehalten noch gezüchtet, so dass der Eindruck entsteht, das Motiv zum Verbot dieser Rassen ist eine primitive Deutschtümelei (z. B. Mioritic, Carpatin, Karakatschan). Alle 23 genannten Herdenschutzhundrassen zusammen haben in den letzen fünf Jahren in NRW einen einzigen Beißunfall verursacht. Auch dieser Umstand war den Mitarbeitern des Ministeriums bekannt, da zu diesem Punkt eine NRW-spezifische Statistik und eine parlamentarische Anfrage im Landtag von NRW existierten. Die Nennung der Herdenschutzhundrassen auf der Anlage 2 ist durch kein Argument zu rechtfertigen."

Thomas Achim Schoke:
Fazit: Die LHV NRW in der vorliegenden Fassung ist ein ohne jede Fachkompetenz zusammengeschustertes Armutszeugnis politischen Wirkens, das zahlreiche, schnelle und tiefgehende Korrekturen erfordert.


Na - amüsiert, belustigt oder verärgert über so viel Ignoranz der Regierung? Das Argument "wir leben nicht in NRW sondern im Saarland" sollte sich jeder Hundebesitzer verkneifen denn das gleiche das im NRW Wesenstest verlangt wird wird auch bei uns unter dem Namen "Sachkundenachweis - praktischer Teil" abverlangt

Mehr dazu unter dem Thema "Kampfhunde und ich"

Wenn Ihr ein schönes Zitat kennt, das hier noch nicht zu lesen ist - bitte als E-Mail an Beta-Dog@gmx.de senden! Danke