Qualifikation:

Nach jahrelangem Üben und Trainieren mit meinen eigenen Hunden und den Hunden von Freunden und Bekannten begann ich mit einer intensiven Ausbildung.

  1. 2jährige Ausbildung zur Ausbilderin und Verhaltenstherapeutin für Hunde an der kynotherpeutischen Station Sonnenhof, Hassel
  2. 2jährige Arbeit als Co-Trainerin an der kynotherapeutischen Station Sonnenhof
  3. Arbeit als Verhaltenstherapeutin für Hunde seit 1996
  4. Leiterin der Hundeschule BETA – DOG seit 1998
  5. Ständige Weiterbildung durch den Besuch von Seminaren, Lesen von Fachliteratur und regelmäßigem Erfahrungsaustausch mit Kollegen/Kolleginnen
  6. Arbeit als Sachverständige zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden seit 2000
  7. Ehrenamtliche Tätigkeit für verschiedene saarländische Tierheime

Zu 1.: 2jährige Ausbildung zur Ausbilderin und Verhaltenstherapeutin für Hunde an der kynotherpeutischen Station Sonnenhof, Hassel

Während meiner Ausbildung lag der Schwerpunkt auf folgenden Themen:

a) Hunde

b) Menschen

c) Mensch - Hund Beziehung

Zu 2.: 2jährige Arbeit als Co-Trainerin an der kynotherapeutischen Station Sonnenhof

Zusammen mit meiner Kollegin Frau Stefanie Thome leitete ich auf der kynotherapeutischen Station Sonnenhof Welpengruppen in denen die jungen Hunde richtiges Sozialverhalten erlernten und auch Welpenfrüherziehung durchgeführt wurde. Schwerpunkt war die Unterrichtung der Besitzer über den richtigen, gewaltfreien Umgang mit dem Hund. Aus den Welpengruppen wurden Junghundegruppen und schließlich Erwachsenengruppen die ebenfalls unter unserer und später auch unter meiner alleinigen Leitung standen.

Zu 3.: Leiterin der Hundeschule BETA – DOG seit 1998

Im Januar 1998 gründete ich meine eigene Hundeschule BETA – DOG.

Zu 4.: Arbeit als Verhaltenstherapeutin für Hunde

Verhaltensänderungen bei problematischen Hunden unter Einbeziehung der Besitzer und deren eventuellen Problematiken ist eine der Hauptaufgaben von BETA – DOG. Oberste Priorität hat hierbei der Schutz und die Sicherheit von Menschen und anderen Tieren.

Bei meiner Arbeit als Verhaltenstherapeutin stehe ich häufig mit dem behandelnden Tierarzt in Verbindung. Es muß gewährleistet sein, daß keine körperlichen Ursachen (Schmerz, Beeinträchtigung o.ä.) für eine Verhaltensauffälligkeit vorliegen. Des weiteren führe ich bei Bedarf eine medikamentenunterstützte Verhaltenstherapie (z.B. zeitlich begrenzte Gabe von Beruhigungsmitteln o.ä.) in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Tierarzt durch. Mittlerweile vermitteln zahlreiche Tierärzte im Saarland „nicht funktionierende“ Mensch-Hund-Gespanne an mich weiter. Außerdem verweisen auch Tierheim die zukünftigen Hundehalter mit nicht ganz einfachen Hunden zu mir.

Zu 5.: Ständige Weiterbildung durch den Besuch von Seminaren, Lesen von Fachliteratur und regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit Kollegen/Kolleginnen

Schwerpunkt bei der Auswahl der angebotenen Seminare ist für mich das Aggressionsverhalten des Hundes. Ich vernachlässige jedoch auch mein „Steckenpferd“, die Humanpsychologie, nicht.

Seminare u.a. über:

Zu 6. Arbeit als Sachverständige zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden seit 2000

Zusammen mit meiner Kollegin Stefanie Thome, die gleichzeitig meine allerbeste Freundin ist und mit der ich auch meine Ausbildung an der kynotherapeutischen Station Sonnenhof gemacht habe, arbeiten wir mit den „Sogenannten“ eisern darauf hin, den Sachkundenachweis für das Saarland zu bestehen. Bisher haben alle „unsere“ Hunde sowie deren Besitzer mit Bravour bestanden. Darauf sind wir besonders stolz denn wir sind der Meinung, dass kein Hund der Welt es verdient hat, aufgrund einer Rassezugehörigkeit vorverurteilt zu werden.
Aus diesem Grund haben wir auch den saarländischen Tierheimen angeboten, ihre Hunde kostenlos durch den Sachkundenachweis zu führen. Dazu nehmen interessierte und engagierte Betreuer (kostenfrei) an unseren theoretischen Lehrgängen teil und arbeiten (ebenfalls kostenfrei) in unseren Hundegruppen so lange mit den entsprechenden Hunden bis auch die praktische Grundlage für eine erfolgreiche Sachkundeprüfung geschaffen ist. Großen Dank sage ich an dieser Stelle Frau Dr. Claudia Biewald, die sich bereit erklärt hat, „unsere“ Tierheimhunde kostenlos zu prüfen.
Aufgrund des bestandenen Sachkundenachweises konnte z.B. unser LUKAS, dem man vorher einen lebenslangen Tierheimaufenthalt prophezeit hatte, erfolgreich vermittelt werden. Wir hoffen, dass unsere Arbeit sich weiterhin positiv in steigenden Vermittlungszahlen der „Sogenannten“ zeigt und wären sehr froh wenn wir noch mehr „Ehrenamtliche“ finden würden, die die Zeit investieren würden, selbst und mit den betreuten Hunden den Sachkundenachweis abzulegen.

Zu 7. Ehrenamtliche Tätigkeit für verschiedene saarländische Tierheime

Tja, was soll ich dazu schreiben --- hauptsächlich kümmere ich mich um die „Sogenannten“ und versuche mit ihnen so zu arbeiten, dass sie bessere Vermittlungschancen haben. Dazu kommen dann aber auch alle anderen Rassen und Mischlinge, die nicht so ganz pflegeleicht sind. Schwerpunkt für mich ist die Anleitung an die und vor allem die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Betreuern, denen ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz danke.

Weiterhin stehen Einführungsgespräche mit den neuen Besitzern aber auch kostenlose Beratungsgespräche mit Menschen, die ihren Hund abgeben wollen, im Mittelpunkt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich dadurch schon vielen Hunden das Tierheim ersparen konnte.